Wir sind innovativ – wie BMW ein vorzeigbares Zukunftsszenario auf die Beine stellt

Wir sind innovativ – wie BMW ein vorzeigbares Zukunftsszenario auf die Beine stellt

RationalizationUnlock sales potentialPlug and Play

The problem

Wie kann man sich als Innovationstreiber positionieren, ohne bereits ein komplettes Endprodukt (selbstfahrendes Auto) zu haben?

Eine Fragestellung war für den Autobauer klar: In einer Zukunft des autonomen Fahrens wird die Bedienung technischer Geräte und Fahrzeuge soweit reduziert sein, dass unser Kopf freier wird für Entspannung und andere Dinge.

Im Vorfeld der CES – eine der weltweit größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik - bekam ein junges R&D/F&E-Unternehmen aus München den Auftrag, innerhalb nur weniger Monate für BMW ein Bedienfeld für das Multimediaangebot im Fahrerraum ohne Knöpfe und Hebel, sondern aus Software und 3D-Grafik zu bauen. Die Bedienung sollte über ein Hologramm möglich sein und den vollen Genuss des für Entertainmentangebots bieten; zugunsten mehr Bewegungsfreiheit sollten mechanische Elemente der Steuerung wegfallen. Ziel war es, dem Fahrer ein erholsameres Fahren mit gleichzeitiger Mediennutzung zu ermöglichen, bei dem der Fahrer nicht mehr die Bedienelemente manuell anfassen und bewegen muss. Der Show Case sollte einen innovativen „Wow-Effekt“ auslösen.

The solution

Ein cooler Show Case für ein futuristische Steuerung des Entertainmentsystems musste her!

In einer Kombination von Software-, Hardware- und 3D-Experten setzte das Entwicklerteam des R&D/F&E-Unternehmens das futuristische Konzept um. Die Bedienfelder wurden als Hologramme in das Sichtfeld des Fahrers projiziert. Die Hologramme reagierten auf „Berührung“ mit dem Finger. Durch eine Kamera in der Frontkonsole und einem Ultraschallarray konnte vor der Mittelkonsole die Position des Fingers lokalisiert werden und sogar eine Rückmeldung an den Fahrer gegeben werden. Der Fahrer empfand den virtuellen „Klick“ als haptische Empfindung, denn Ultraschallwellen brachten die Luft an der Stelle des Fingers zum Vibrieren. Was 2002 im Film „Minority Report“ nur eine optische Täuschung gewesen sein mag, um platzsparend zwischen verschiedenen Bedienebenen zu switchen, ist heute das technisch umgesetzte Ergebnis eines realen, weltweit einzigartigen Show Cases.

Insights

Business

Benefits

  • Unternehmen kann sich durch gut abgrenzbare Projekte mit einem Show Case als Innovationsführer positionieren
  • Die Verwendung eines solchen Systems könnte zur Steigerung des (Fahr-)Komforts und mehr Bewegungsfreiheit in Fahrzeugen und an Arbeitsplätzen eingesetzt werden
  • Die Reduktion der Bauteile wirkt sich ggf. ressourcenschonend aus
  • Virtuelle Knöpfe gehen nicht kaputt; Software kann neu aufgespielt werden

The project schedule

Technical

Providers

Michael Sauer (Business Development Director & Co-Founder)

Michael Sauer

The information may of course vary in individual cases. Please contact the provider for an assessment of your project.